1. Freibadfest in Hauerz am 4. August 2002
 
 
 
Gäste Zahlreich kamen die "Zaungäste", um die 14 Mannschaften beim "Spiel ohne Grenzen" anzufeuern Auf gemütlichen Bänken und unter Sonnenschirmen hatten sie zuvor schon den Frühschoppen im Freibad genossen. Spiel 5 Ebenso viel Spaß wie das Publikum hatten auch die Teilnehmer, die jeweils zu fünft in fünf Spielen beweisen mussten, dass sie nicht nur schnell und geschickt sind, sondern vor allen Dingen nicht wasserscheu.
                                                                                                                                                  
Baadgoischdr auch als Wasserratten top
 
Hauerz - Zum vollen Erfolg geriet gestern das erste Hauerzer Freibadfest.

Weil auch das Wetter mitspielte, hatten beim "Spiel ohne Grenzen" Teilnehmer wie Zuschauer gleich viel Spaß

 
Was für ein Glück: Strahlender Himmel über dem Hauerzer Freibad ! Bilderbuchwetter und entsprechend feuchtfröhliche Stimmung - im wahrsten Sinne des Wortes: Nass wurden die Zuschauer nur von innen heraus - und die Teilnehmer aus ( meist ) freien Stücken, weil sich alle fünf Teile des witzigen Spiel-ohne-Grenzen-Parcours an und in den Becken des Hauerzer Freibades abspielen. Dabei hatten noch am Samstag sämtliche Wetterfrösche für den Sonntag Dauerregen abgekündigt. "Aber i hon´s ja glei g´gsait wenn d´Hauerzer was machet, stimmt´s Wetter", strafte der Hauerzer Ortsvorsteher Martin Menig schließlich alle Prognosen Lügen. Wahrscheinlich konnte Petrus gar nicht anders, als mitzuspielen, nachdem doch auch alle Hauerzer Vereine an Bord waren. Und so lief das Wasser von oben erst wieder, als alles vorbei war. Nach der Siegerehrung aber gemahnte ein donnernder Himmel, das es nun Zeit war, wieder heimzukehren.

Davor aber hatte Jung und Alt selten viel Spaß. 14 Mannschaften traten gegeneinander an. Die Feuerwehr gegen die Landjugend, die Volleyballer gegen die Senioren, die Turner gegen den Kirchenchor. Mit dabei waren ferner die Fußballer, die Musikanten, die Theaterleute, die Narrenzunft die Krieger- und Soldatenkameradschaft und der Reit- und Fahrverein. Zudem trat auch der Hauerzer Ortschaftsrat mit einer eigenen Mannschaft an (mit Hermann Müller, Irmgard Stahl, Joachim Waizenegger, Anton Rude und Hubert Butscher) und selbst der Wurzacher Gemeinderat ließ es sich nicht nehmen, fünf Stadträte (Ludwig Brechter, Klaus Schütt, Alois Jäger, Gabriele Häfele und Berthold Kiebler) ins Rennen zu schicken, die sich achtbar hielten und 9. wurden.

Die Spiele die zu absolvieren waren trugen so klangvolle Namen wie "Donald Duck auf Reisen", "Fischers - Fritz", "Fliegende Eier", "Des Kaisers neue Kleider" und "Dinowaage". Gefragt waren dabei gleichermaßen Geschicklichkeit wie Schnelligkeit und im letzten Spiel hatten jene die besten Karten, die ein besonders "pfundiges" Mitglied in der Mannschaft hatten. Am meisten Probleme bereiteten allen die "Wasserbomben" (gefüllte Luftballons), die zum Platzen gebracht weden mussten. Der Ausgang dieses Spiels brachte am Ende dann auch mehr oder weniger die Entscheidung. Denn alle Mannschaften lagen ansonsten dicht beieinander. Die Plätze 3 und 4 sowie 5 und 6 mussten gar durch ein Stechen ausgemacht werden.

Den ersten Platz holten sich am Ende die Baadgoischtr der Hauerzer Narrenzunft vor der k & k-Musik die am Vormittag schon zum Frühschoppen aufgespielt hatte; gefolgt von den Fußballern und der Feuerwehr.

Super besucht, toll organisiert und grossen Anklang gefunden - so etwas ruft nach Wiederholung

                                                                                                                     Schwäbische Zeitung