14. Freibadfest am 2.  August 2015

 

 

 

   
 
Nur ein paar Schürfwunden
   
 
Auch das Freibad in Hauerz profitiert vom Hochsommer
   
       
     
 
Hochbetrieb im Hauerzer Freibad: Die Hitze treibt zahlreiche Badegäste ins kühle Nass.
Sgier
   
       
 
Hauerz sz Die Klimaanlage voll aufdrehen, sich mit viel Eis eindecken oder doch lieber zum Baden gehen? Keine Frage für die Badegäste, die derzeit in Scharen ins Freibad nach Hauerz kommen, darin vor der Hitze entfliehen und eine Abkühlung suchen.
   
       
 
Schweißtreibende Temperaturen, strahlender Sonnenschein und ein Sommerferienwetter, wie es oft nur im Bilderbuch steht. Und das Beste, laut den Wetterprognosen, das Hoch soll während der kommenden Tagen noch anhalten.
   
       
 
Schon alleine die zugeparkten PKW-Stellplätze sowie die zahlreichen Fahrräder, die Lenker an Lenker stehen, ließen zuletzt erahnen, was sich im Inneren der Anlage abspielt. Allein an einem heißen Sommertag im Juli habe das Bad 850 Gäste verzeichnet, erzählte Robert Müller von der DLRG. „Insgesamt konnte das Bad bereits zu Ferienbeginn 13061 Wasserratten und Sonnenanbeter verzeichnen, freute sich der Rettungsschwimmer. Er fügte hinzu: „Wir sind zuversichtlich, dass wir den Stand des Jahres 2013 mit 15541 Gästen übertreffen werden. Die Badesaison 2014 ist ja nahezu ins Wasser gefallen.“
   
       
 
Besondere Vorkommnisse habe es bisher außer ein paar Wespenstichen oder kleinen Schürfwunden nicht gegeben, erklärte Claus Preiss, Fachangestellter für Bäderbetriebe. Für die Sicherheit und Wachsamkeit im Bad sorgen neben ihm 15 ehrenamtliche DLRG-Mitgleider. Badevergnügen erfrischt nicht nur, es macht auch noch durstig und hungrig. Hier leistet Kioskbetreiberin Ramona Abhilfe, auch wenn es dank des Bilderbuchwetters immer wieder mal Wartezeiten gegeben habe. Geöffnet ist das Hauerzer Freibad noch bis 6. September, täglich von 11 bis 19 Uhr. Freitags, sogar bis 21 Uhr. „Der lange Freitag kommt bei unseren Badegästen so richtig gut an, besonders bei berufstätigen Personen“, so Preiss.
   
       

 

 

 

Hauerzer stehen zu ihrem Freibad

Rund 700 Gäste kommen zum Fest - Einige sprechen von einer „Herzensangelegenheit“

   

 

 
Verlierer gibt es beim Freibadfest in Hauerz keine. So holen sich 22 Grundschüler aus Hauerz sowie sechs aus Steinental einen kl

 

   
 
Verlierer gibt es beim Freibadfest in Hauerz keine. So holen sich 22 Grundschüler aus Hauerz sowie sechs aus Steinental einen kleinen Preis für ihre Teilnahme am Wasserspiel ab.
Gisela Sgier
   

 

 

Hauerz sz Bei Sonnenschein, einer Mordsgaudi sowie mit etwa 700 Besuchern hat die Hauerzer Bevölkerung am Sonntag ihr Freibadfest gefeiert. Begonnen hatte der Tag mit einem Wortgottesdienst auf dem Freibadgelände, der musikalisch durch die Musikkapelle Hauerz umrahmt wurde.

Wenn in Hauerz Freibadfest ist, dann heißt es Badevergnügen pur und das unter dem Motto: „Dabei sein ist alles.“ So haben zunächst 22 Grundschüler aus Hauerz sowie sechs aus Steinental an einem lustigen Wasserspiel teilgenommen, das von Sandra Müller organisiert wurde. Verlierer bei der Schatzsuche nach der Wasserpost gab es keine. So erhielten die ersten vier Gewinner einen kleinen Geldgutschein. Alle anderen Kinder wurden mit einem Eis sowie einem kleinen Sachpreis für ihre Teilnahme belohnt

Für Aufsehen und viel Spaß sorgte im Anschluss das sogenannte Geschicklichkeitsspiel „Surf for boys and girls“ mit acht Mannschaften und jeweils einem Zweierteam. Gar nicht so einfach vom Beckenrand aus, auf ein wackeliges Surfbrett mit Beifahrer zu springen, um dieses anschließend ans andere Ufer zu befördern. Wer das geschafft hatte, musste nur noch einen Ball ins Ziel treffen. Spannend wurde es später beim Wasserballturnier, an dem immerhin acht verschiedene Mannschaften, bestehend unter anderem aus dem Ortschaftsrat, Feuerwehr, Stammgäste, Musikkapelle oder aber der Hauerzer Mädelsgruppe „D´Sippschaft“ teilgenommen haben. Den besten Wasserballspielern lockten Grillgutscheine.

„Viele Mannschaften haben sich total spontan angemeldet“, freute sich Robert Müller von der DLRG, der eine drohende Schließung des Freibades deutlich bedauern würde. „Unser Zentrum im Dorf ist zwar die Kirche, dann kommt aber sofort als zweitwichtigste Einrichtung, unser Freibad. Schon alleine, weil das Bad ein wichtiger Treffpunkt für junge Leute ist“, so Müller, der nicht verstehen könne, dass eine städtische Einrichtung, die so gut bei den Menschen ankommen würde, eventuell geschlossen werden soll. Ortsvorsteher Kurt Miller, der ebenfalls Freude am Freibadfest zeigte, sagte: „Wir versuchen das Bad selbstverständlich zu halten – schließlich ist das ja eine Herzensangelegenheit“. Er fügte hinzu: „Deshalb halten wir auch stets die Anlage in eigener Regie in Schuss.“ Für die Bewirtung sorgte Rosi vom Freibadkiosk, die sich auch an den Preisen beteiligte.